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Mythos Renault: Der Patron - Die HandlungBearbeiten

Er war als Schüler faul, er lernte nicht gerne und machte um die Schule am liebsten einen großen Bogen. Als junger Mann sonderte er sich ab, mied das Rauchen und Trinken, auch die Spielerei lag ihm nicht. Er musste zeitlebens seinen Willen haben, war stur und unnachgiebig. Er brütete stundenlang, manchmal sogar tage- und nächtelang über irgendwelchen Ideen, die ihm irgendwann einmal in den Sinn kamen. Und er tüftelte so lange, bis ihn das Ergebnis zufrieden stellte. Und das konnte dauern, war er doch ein Perfektionist, mitunter auch ein Pedant. Das Automobil hat er nicht erfunden, aber er wollte es verbessern. Er war ein Kind der Gründerzeit, erlebte den Aufbruch in ein neues, spannendes Zeitalter, erlebte die industrielle Revolution und die Technisierung. Das Telefon war keine Selbstverständlichkeit, es war erst ein paar Jahre alt. Das Automobil steckte noch in den Kinderschuhen, die Elektrizität glich einem Wunder. In dieser Epoche des Wandels und des Fortschritts wuchs er auf, Dampflokomotiven weckten seine Begeisterung, Elektrizität faszinierte ihn und das Automobil weckte seine Neugierde. Der Bau des Eiffelturms ließ in ihm den Wunsch reifen, selbst etwas zu schaffen, das der Menschheit Nutzen und Fortschritt bringen sollte. Am Ende schuf er ein Imperium, das nahezu autark war. Er stieg auf zum größten Arbeitgeber Frankreichs und zu einem der größten Automobil-produzenten Europas. Er produzierte neben den Kraftfahrzeugen seinen eigenen Stahl, sogar Gullideckel und Kantinenbesteck. Und war zeitweise der größte Hersteller von Watte. Weil er als Erster, lange bevor es den Begriff überhaupt gab, das Recycling einführte. Sein Aufstieg war kometenhaft. Sein Ende umso dramatischer. Vor diesem Hintergrund haben die Autoren versucht, ein Bild des Mannes zu zeichnen, der einerseits von seinem Vaterland verehrt, andererseits von den neuen Herren des Landes nach der Befreiung von den Nazis als Kollaborateur verfolgt wurde. Viele Details aus dem Leben des Louis Renault, vor allem aus der Kindheit und Jugend des Konstrukteurs, sind nur noch bruchstückhaft oder gar nicht überliefert. Viele Quellen geben an, exklusiv die Wahrheit zu veröffentlichen. Und tun es doch nicht. Vieles ist, vieles bleibt verworren, bleibt im Nebel der Geschichte nur noch schemenhaft oder gar nicht erkennbar. So bleibt den Autoren nur, die wahrscheinlichste aller Theorien zu beschreiben. Die Erfindungen des Louis Renault, sein Wirken im Unternehmen, sind unstrittig. Aber was dachte der Patron? Wie setzte er seine Ideen um? Welche Menschen kreuzten seinen Weg? Diese Romanbiographie ist eine fiktive Erzählung um den wahren Kern einer Lebensgeschichte. Einer Lebensgeschichte, die nicht nur den Automobilbau und Frankreich nachhaltig prägte. Tauchen wir also ein, in das abenteuerliche und spannende Leben des Louis Renault, einem der größten Franzosen seiner Zeit.

Mythos Renault: Der Patron - HintergrundBearbeiten

Die Autoren haben nicht nur den Lebensweg eines der mächtigsten Industriemagnaten seiner Zeit beschrieben, sie haben auch ein Psychogramm des Mannes geschaffen, der von allen ehrfürchtig als "Patron" bezeichnet wurde. Es ist ganz bewusst nicht als Biographie erschienen, weil sich die Autoren zwar detailliert an die Fakten gehalten haben, dabei aber auch ein paar wenige fiktive Personen einbanden. Um den Versuch zu wagen, in die Gedanken- und Gefühlswelt des "Königs von Billancourt" einzutauchen.

Der Roman bildet den Auftakt zu einer ungewöhnlichen Buchreihe mit dem Titel "Mythos Renault". Keine Buchreihe weltweit befasst sich so intensiv mit einem Autoobilhersteller.

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